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Kellerbrand | 26.10.2005, 21:45 Uhr | Einsatzort: Otto-Wels-Strasse | Kräfte: Berufsfeuerwehr,Freiwillige Feuerwehr,Notarzt,DRK,ASB,Polizei,Stadtwerke Wiesbaden |
Bei der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Wiesbaden meldeten mehrere Anwohner eines Wohnhauses in der Otto-Wels-Straße einen Kellerbrand und verrauchten Treppenraum. Sofort wurden ein Löschzug unterstützt von zwei weiteren Löschfahrzeugen sowie ein Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen von den Einsatzbearbeitern der Leitfunkstelle Wiesbaden zum Einsatzort beordert. Auf der Anfahrt noch vor der Einsatzstelle meldete der Einsatzleiter eine Rauchentwicklung im Bereich der Otto-Wels-Straße, am Einsatzort wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich eines Wohnhauses festgestellt. Der Rauch hatte sich bereits im kompletten Treppenraum verteilt. Ein Angriffstrupp unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten nahm die Brandbekämpfung im Keller auf. Parallel wurden gleichausgerüstete Trupps zur Überprüfung der Wohneinheiten und Beruhigung der Anwohner eingesetzt. Zur Entrauchung und Belüftung kamen Überdrucklüfter zum Einsatz. Ca. 10 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer in einem Kellerraum gelöscht. Die Überprüfung der Wohneinheiten ergab, dass keine Person Schaden nahm. Nachdem die Räumlichkeiten im Keller des Wohnhauses entraucht waren, musste die ESWE-Strom das komplette Haus stromlos schalten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr übernahmen zeitweilig die Brandwache.
| Eingesetzte Geräte: mehrer Atemschutzgeräte,Strahlrohre,Überdrucklüfter | Geschätzter Sachschaden: ca.100.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: wird noch von der Polzei ermittelt |
Verkehrsunfall mit eingkl. Person | 20.10.2005, 10:52 Uhr | Einsatzort: B 455 zw. New-York-Straße und Washingtonstraße | Kräfte: BF, ASB, Polizei 5. Revier, US Militärpolizei |
Ein PKW kam in einer langezogenen Linkskurve auf nasser Fahrbahn vermutlich ins Schleudern. Er kam nach rechts von der Straße ab und zerstörte auf mehreren Metern Länge den Zaun zur amerikanischen Siedlung. Anschließend schleuderte er über eine Wiese und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Der Fahrer wurde erheblich verletzt im Fahrzeug eingeklemmt.
Durch den zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Rettungsdienst wurde der verletzte junge Mann medizinisch versorgt. In Absprache mit dem Notarzt befreite anschließend die Feuerwehr die Person durch das Abtrennen des Fahrzeugdaches mit hydraulischem Rettungsgerät.
Während des Einsatzes sperrten die US-Militärpolizei und die Polizei die B 455 im Bereich zwischen der New-York-Straße und der Washingtonstraße. | Eingesetzte Geräte: Hydraulisches Rettungsgerät | Geschätzter Sachschaden: 20000 Euro | Vermutl.Schadenursache: . |
Brand | 14.10.2005, 09:00 Uhr | Einsatzort: Walkmühle | Kräfte: 20 |
An einem Gebäude in der Walkmühle, welches als Künstlerwerkstatt genutzt wird, brannten unter dem Vordach mehrere Holzfiguren. Das Vordach aus GFK und Teile des Dachüberstandes waren bereits abgebrannt. Den Einsatzkräften zeigte eine starke Rauchsäule ab der Ausfahrt aus der Feuerwache 1 den Weg zur Einsatzstelle. Da in die Löschwasserversorgung sich recht schwierig gestaltete wurde von der Feuerwache 1 ein zusätzliches wasserführendes Großtanklöschfahrzeug mit hinzugezogen.
Da bei Eintreffen der Feuerwehr das gesamte Gelände noch ordnungsgemäß verschlossen war, musste zuerst ein Gartentor gewaltsam geöffnet werden. Danach konnte der Brand unter dem Vordach wurde mit einem C-Rohr zügig abgelöscht werden. Über einen Nebeneingang konnte ein weiterer Trupp mit einem C-Rohr im Dachgeschoss plaziert werden. Hier musste von innen die Dachkonstruktion geöffnet werden, um vorhandene Glutnester abzulöschen. Von aussen musste die Dachhaut über die Drehleiter auf einer Fläche von ca. 10m² geöffnet werden, um ebenfalls vorhanden Glutnester abzulöschen.
Ber Brand beschränkte sich nur auf den Aussenbereich und das Dach. Die Werkstatt wurde bis auf eine leichte Verrauchung nicht in Mittleidenschaft gezogen. Die Polizei übernimmt die genaue Brandursachenermittlung.
| Eingesetzte Geräte: 6 Fahrzeuge, 4 Pressluftatmer, Brechwerkzeug, Schlauchmaterial | Geschätzter Sachschaden: 20000,- Euro | Vermutl.Schadenursache: wird durch Polizei ermittelt |
Brand | 01.10.2005, 21:04 Uhr | Einsatzort: Karl-Marx-Straße | Kräfte: 31 |
Am Samstagabend kam es gegen 21:00 zu einem Kellerbrand in einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Karl-Marx-Straße. Der betroffene Kellerverschlag brannte bereits zwei Jahre zuvor schon einmal. Der beissende Brandrauch breitete sich schnell über den Keller und den Treppenraum aus. Die Bewohner wurden während der Brandbekämpfung in einem bereitgestellten Bus der ESWE untergebracht. Der Brand wurde durch Angehörige der FF Dotzheim sowie der Berufsfeuerwehr unter Verwendung eines Hohlstrahlrohres gelöscht. Zum Vorgehen im stark verrauchten Keller mußten sie Atemschutzgeräte tragen. Da sich der Brandrauch auch auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus ausbreitete, wurden zur Entrauchung beider Treppenräume/Keller, je ein Hochleistungslüfter eingesetzt.
Eine Frau kam mit Verdacht auf eine Rauchgasschädigung ins Krankenhaus.
| Eingesetzte Geräte: 5 Fahrzeuge, 4 Atemschutzgeräte, Wärmebildkamera, 2 Hochleistungslüfter | Geschätzter Sachschaden: 2500,- Euro | Vermutl.Schadenursache: unbekannt |
Kellerbrand | 23.09.2005, 23.33 Uhr | Einsatzort: Hollerbornstr. 66 | Kräfte: BF, FF, DRK, ASB, JUH, LNA, OrgLtrRTD |
Alarmiert durch mehrere Notrufe rückte die Berufsfeuerwehr Wiesbaden zu einem Feuer in der Hollerbornstr.66 aus. Starker Rauch drang aus dem Keller in den Treppenraum und entlang der Hausfassade, mehrere Personen zeigten sich an den Fenstern. Unter Verwendung von sechs Trupps, unter Atemschutz, wurde die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchgeführt. Über eine Drehleiter konnten, auf der Gebäuderückseite, fünf Personen aus dem 3.Obergeschoss gerettet werden. 20 weitere Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden. Es brannte in einem Kellerraum, dabei wurde die gesamte Elektroverteilung in Mitleidenschaft gezogen, sodass das Gebäude durch ESWE-Strom stromlos geschaltet werden musste. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm zwecks Brandursachenermittlung die Kripo die Einsatzstelle. Die Feuerwache 1 wurde durch die FF-Sonnenberg besetzt.
| Eingesetzte Geräte: . | Geschätzter Sachschaden: 60.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: wird noch ermittelt |
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