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Verkehrsunfall | 12.08.2005, 03:08 Uhr | Einsatzort: 1.Ring / Ecke Moritzstraße | Kräfte: BF DRK, ASB, LNA, ORLD, Polizei |
Am frühen Morgen des 12.08.05 wurde die Berufsfeuerwehr Wiesbaden zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen gerufen. Auf der Kreuzung am Landeshaus waren zwei Personenwagen miteinander kollidiert, dabei wurden in einem der beiden Fahrzeuge zwei Personen eingeklemmt und mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Ein dritte verletzte Person lag neben dem Unfallfahrzeug.
Alle drei Personen wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in verschiedene Wiesbadener Krankenhäuser eingeliefert. Der Umstände des Unfallherganges werden durch die Polizei ermittelt.
Im Einsatz waren neben mehreren Fahrzeugen der Feuerwehr auch drei Rettungwagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, und jeweils der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes mit einem Einsatzfahrzeug.
Der Kreuzungsbereich wurde für die Rettungsmaßnahmen und die Unfalldokumentation voll gesperrt. | Eingesetzte Geräte: mehrere hydraulische Rettungsgeräte | Geschätzter Sachschaden: . Euro | Vermutl.Schadenursache: . |
Verkehrsunfall | 02.08.2005, 06:38 Uhr | Einsatzort: Kasteler Straße | Kräfte: DRK, ASB, JUH, Polizei,LtdNA, OrgLtrRTD |
Am Dienstag morgen gegen 06:40 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Wiesbaden zu einem schweren Verkehrsunfall in die Kasteler Straße in Höhe des Sportplatzes alarmiert. Dabei wurden vier Personen teils schwer verletzt, eine Person wurde getötet. Es hatte sich dort ein Unfall ereignet, an dem zwei Personenwagen, ein Lastkraftwagen und ein Kraftrad beteiligt waren. Ein Pkw war dabei frontal mit dem entgegenkommenden Lkw kollidiert. In diesem Pkw waren zwei Personen schwer eingeklemmt. Der schwer verletzte Fahrer wurde durch den Notarzt und den Rettungsdienst medizinisch versorgt, gleichzeitig wurde die Befreiung mit mehreren hydraulischen Rettungsgeräten durchgeführt. Der ebenfalls eingeklemmte Beifahrer verstarb noch während den Rettungsmaßnahmen. Die weiteren Verletzten wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in Wiesbadener Krankenhäuser transportiert. Die Bergung des Toten konnte erst nach der Freigabe der Unfallstelle erfolgen. Durch die Rettungsmaßnahmen und die nachfolgende Unfallstellendokumentation durch die Polizei und einen Unfallgutachter war die Kasteler Straße zwischen Herzogsplatz und Breslauer Straße mehrere Stunden voll gesperrt. Der Unfallhergang wird durch die Polizei untersucht. Eingesetzt waren neben mehreren Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr auch drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst mit jeweils einem Einsatzfahrzeug.
| Eingesetzte Geräte: Mehrere hydraulische Rettungsgeräte | Geschätzter Sachschaden: . Euro | Vermutl.Schadenursache: wird durch die Polizei ermittelt |
Technische Hilfeleistung | 20.07.2005, 13:00 Uhr Uhr | Einsatzort: Feuerwache 1 | Kräfte: BF, ASB |
„Thank You“ sagte ein etwa 6 Jahre alter amerikanischer Junge zu den Einsatzkräften der Wiesbadener Berufsfeuerwehr, die ihn kurz zuvor aus einer sehr misslichen Lage befreien konnten. Beim Spielen hat das Kind den Mittel- und den Zeigefinger in die Stanzlöchern der Sitzfläche eines Metallhockers gesteckt und konnte sie nicht mehr herausziehen. Die Besatzung des durch die Mutter zur Hilfe gerufenen Rettungswagen konnte die bis über die Knöchel in den Löchern steckenden Finger auch nicht mehr aus den Löchern heraus bekommen. Die beiden Finger waren schon zu stark angeschwollen. In dieser Situation konnte nur noch die Feuerwehr helfen, die Finger aus dem Hocker befreien. Das Kind wurde mitsamt der Sitzfläche durch den Rettungswagen auf die Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr gebracht. Nachdem der Notarzt das sehr aufgeregte Kind ruhiggestellt hatte, konnte die Befreiungsaktion beginnen. Durch den Einsatz von Trennschleifer und Blechschere wurden die Blechteile nach und nach entfernt. 20 Minuten später waren die Finger befreit und das Kind konnte der Mutter übergeben werden. | Eingesetzte Geräte: Trennschleifer, Blechschere | Geschätzter Sachschaden: . Euro | Vermutl.Schadenursache: . |
Person im Rhein | 09.07.2005, 22:45 Uhr | Einsatzort: Rhein bei km 506 zwischen Schierstein und Niederwalluf | Kräfte: 16 |
Gegen 22:45 Uhr ist eine 73-jährige Frau, etwa 800m stromabwärts der Hafeneinfahrt Schierstein, in den Rhein gesprungen. Sie wollte sich das Leben nehmen. Aufmerksame Passanten verständigten sofort die Rettungsleitstelle. Da zurzeit das Schiersteiner Hafenfest stattfindet ist die DLRG Rettungsstation an der Hafenspitze ständig besetzt. Dieser glückliche Umstand hat der Frau das Leben gerettet. Noch bevor Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen, gelang es Rettungskräften der DLRG Schierstein, die im Wasser treibende Frau mit dem Rettungsboot zu sichern. Die Bootsbesatzung brachte sie zunächst zur DLRG Rettungsstation wo sie von einem anwesenden Arzt erstversorgt wurde. Weniger glückliche Umstände hatten Notarzt und Rettungswagen. Ihnen war der Weg zur Hafenspitze durch Falschparker versperrt sodass es erforderlich war, die verletzte Person mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr, sitzend bis zur Bootsrampe im Osthafen zu transportieren. Erst hier konnte sie der Notarzt in Empfang nehmen und in eine Klinik verbringen. | Eingesetzte Geräte: 7 Fahrzeuge, Rettungsboote | Geschätzter Sachschaden: Euro | Vermutl.Schadenursache: Selbstmordversuch |
Wohnungsbrand | 09.07.2005, 12.27 Uhr | Einsatzort: Freudenbergstraße | Kräfte: 25 |
Wegen massiver Rauchentwicklung gingen in der Mittagszeit in der Leitstelle mehrere Notrufe ein. Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr ließ die Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des Wohnhauses einen ausgedehnten Wohnungsbrand vermuten. Eine Drehleiter wurde mit einem C-Rohr in Stellung gebracht. Wegen der Anwesenheit der Bewohner und somit unverschlossener Türen gelang ein sehr schneller Paralellangriff über den Treppenraum des Gebäudes. Unterstützt durch einen Hochleistungslüfter und geschützt mit Preßluftatmern fand dieser Angriffstrupp brennendes Kochgut auf einer Junggesellenküche. Das Feuer hatte bereits auf die Holzverkleidung der Zimmerdecke übergegriffen. Nach dem Ablöschen des Brandgutes wurde die Küche demontiert und ins Freie gebracht. Teile der Zimmerdecke wurden ebenfalls entfernt. Bei Löschversuchen erlitt eine Bewohnerin eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst betreut. | Eingesetzte Geräte: 4 Fahzeuge, 1 Hochleistungslüfter, 2 Preßluftatmer, Feuerwehraxt, Kübelspritze | Geschätzter Sachschaden: 15000 Euro | Vermutl.Schadenursache: angebranntes Kochgut |
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