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Wohnungsbrand

26.11.2005, 06:30 Uhr

Einsatzort: Auf der Eich

Kräfte: 55


Gegen 06:30 am Morgen wurde die Berufsfeuerwehr durch mehrere Notrufe zu einem Wohnungsbrand in Dotzheim alarmiert. Beim Eintreffen trat aus der Hausfront, im Bereich des Treppenraumes, massiv Rauch aus dem Gebäude. Auf der Rückseite des 6-geschossigen Gebäudes schlugen Flammen aus einer Wohnung im 5. OG. Nahezu alle Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Ihren Wohnungen. Eine Flucht der Bewohner war durch die starke Verqualmung des Treppenhauses nicht möglich.
Ein Zugriff auf die Brandwohnung über die Rückseite des Gebäudes war wegen der Witterung (Schnee) und unbefestigter Grünflächen nicht möglich. Über die Vorderseite des Gebäudes wurde über eine Drehleiter die Brandbekämpfung aufgenommen. Zwei Trupps unter PA drangen mit C-Rohren über den Treppenraum zur Brandwohnung vor. Die Bewohner wurden angewiesen in den Wohnungen zu verbleiben und die Fenster zu schließen. Wegen der starken Verqualmung war der Angriff über den Treppenraum sehr zeitaufwendig. Durch den Einsatz von zwei Hochleitungslüftern konnte der Treppenraum nach und nach entraucht werden. Zug um Zug wurden die Bewohner evakuiert und in einem durch die Verkehrsbetriebe bereitgestellten Bus betreut. Durch körperliche Behinderungen mehrerer Bewohner gestalteten sich die Rettungsaktionen schwierig. Zwei Personen wurden durch Brandrauch verletzt und werden im Nachgang medizinisch behandelt. Zusätzlich erlitten zwei Feuerwehrleute während der Rettungs- und Löscharbeiten Brand- und Schnittverletzungen.
Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde das Gebäude durch den Energieversorger stromlos geschaltet. Das gesamte Haus ist somit nur mit starken Einschränkungen bewohnbar.

Eingesetzte Geräte: 15 Fahrzeuge, 3 C-Rohre, mehrere Trupps unter PA, Hochleitungslüfter.

Geschätzter Sachschaden: 500.000,- Euro

Vermutl.Schadenursache: Defekt einer elektrischen Lampe




Feuer in einer Wohnung

22.11.2005, 18:20 Uhr

Einsatzort: Schwalbacher Straße

Kräfte: 33


Bei einem Wohnungsbrand in der Wiesbadener Innenstadt wurden am frühen Dienstagabend zwei Bewohner verletzt. Die beiden Bewohner wurden jeweils mit einer Rauchgasvergiftung in ein Wiesbadener Krankenhaus eingeliefert.
Bevor die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, rettete ein Polizist durch sein mutiges Eingreifen die Bewohnerin lebend aus der stark verrauchten Wohnung. Das Feuer, welches vermutlich durch einen technischen Defekt an einem Fernseher entstand, konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr konnte jedoch den starken Rauchniederschlag in der gesamten Wohnung nicht verhindern. Die Wohnung und der Treppenraum wurden mittels Überdrucklüfter belüftet.

Eingesetzte Geräte: 6 Fahrzeuge

Geschätzter Sachschaden: 50.000,- Euro

Vermutl.Schadenursache: Technischer Defekt an einem Fernseher




Wohnungsbrand

10.11.2005, 17:10 Uhr

Einsatzort: Schiersteiner Straße

Kräfte: 42


In den späten Nachmittagstunden kam es am 10. Nov. gegen 17:09 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Schiersteiner Straße zu einem Vollbrand. Die Wohnung im 2. Obergeschoss brannte komplett aus. Die Einsatzkäfte melden schon auf der Anfahrt starke Rauchentwicklung sichtbar und offener Flammenschlag aus dem Fenster.
Durch die sofort eingeleitete Menschenrettung und Brandbekämpfung konnte schlimmeres verhindert werden. Eine weibliche Person aus der Dachgeschosswohnung konnte noch in letzter Minute mittels Fluchthaube in Sicherheit gebracht werden. Die weiteren Anwohner waren selbt in der Lage sich rechtzeitig aus der Gefahrenlage zu befreien. Letztlich mussten 4 Anwohner durch den Rettungsdienst in die Wiesbadener Kliniken zur stationären Behandlung gefahren werden. Die Betreuung der Anwohner konnten durch den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes geregelt werden.
Die Feuerwehreinsatzkräfte haben das Feuer mit 2 Hohlstrahlrohren im Innenangriff und über die Drehleiter mit einem weiteren Hohlstrahlrohr bekämpft. Hierzu kamen 12 Atemschutzgeräte für den Eigenschutz der Einsaztkräfte zur Anwendung.

Eingesetzte Geräte: 10 Fahrzeuge

Geschätzter Sachschaden: 100000,- Euro

Vermutl.Schadenursache: wird durch die Kriminalpolizei ermittelt




Kellerbrand

08.11.2005, 21:00 Uhr

Einsatzort: Jahnstraße

Kräfte: 46


Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am späten Abend zu einem Kellerbrand in der Jahnstr. 24. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr wurde eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Kellers und des Treppenraumes wahrgenommen. Im Treppenraum machten sich Personen im Rauch bemerkbar. Im Verlaufe des Einsatzes wurden 3 Bewohner mittels Fluchthauben und 2 Personen über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet.
Diese wurden durch ein Großaufgebot von Rettungsdienstkräften erstversorgt und dann ins Krankenhaus transportiert. Um den Einsatz abzuarbeiten wurden 15 Trupps unter Umluftunabhängigem Atemschutz eingesetzt. Der Brand, Lagergut und sonstige Gegenstände, wurde mittels Wasser aus einem Hohlstrahlrohr gelöscht.
Die Energieversorger der Stadt Wiesbaden mussen angesichts der schweren Brandschäden das gesamte Gebäude stromlos schalten, welches dadurch unbewohnbar wurde.
Die restlichen Bewohner wurde auf Initiative der Polizei andersweitig untergebracht.

Eingesetzte Geräte: 12 Fahrzeuge, 1 C-Hohlstrahlrohr, 1 Hochleistungslüfter, Beleuchtungsmaterial, Dunghaken, Brecheisen,15 Atemschutzgeräte, 3 Fluchthauben

Geschätzter Sachschaden: 65000,- Euro

Vermutl.Schadenursache: wird noch ermittelt




Kellerbrand

26.10.2005, 21:45 Uhr

Einsatzort: Otto-Wels-Strasse

Kräfte: Berufsfeuerwehr,Freiwillige Feuerwehr,Notarzt,DRK,ASB,Polizei,Stadtwerke Wiesbaden


Bei der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Wiesbaden meldeten mehrere Anwohner eines Wohnhauses in der Otto-Wels-Straße einen Kellerbrand und verrauchten Treppenraum.
Sofort wurden ein Löschzug unterstützt von zwei weiteren Löschfahrzeugen sowie ein Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen von den Einsatzbearbeitern der Leitfunkstelle Wiesbaden zum Einsatzort beordert.
Auf der Anfahrt noch vor der Einsatzstelle meldete der Einsatzleiter eine Rauchentwicklung im Bereich der Otto-Wels-Straße, am Einsatzort wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich eines Wohnhauses festgestellt. Der Rauch hatte sich bereits im kompletten Treppenraum verteilt.
Ein Angriffstrupp unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten nahm die Brandbekämpfung im Keller auf. Parallel wurden gleichausgerüstete Trupps zur Überprüfung der Wohneinheiten und Beruhigung der Anwohner eingesetzt. Zur Entrauchung und Belüftung kamen Überdrucklüfter zum Einsatz.
Ca. 10 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer in einem Kellerraum gelöscht. Die Überprüfung der Wohneinheiten ergab, dass keine Person Schaden nahm.
Nachdem die Räumlichkeiten im Keller des Wohnhauses entraucht waren, musste die ESWE-Strom das komplette Haus stromlos schalten.
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr übernahmen zeitweilig die Brandwache.

Eingesetzte Geräte: mehrer Atemschutzgeräte,Strahlrohre,Überdrucklüfter

Geschätzter Sachschaden: ca.100.000 Euro

Vermutl.Schadenursache: wird noch von der Polzei ermittelt


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