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Verkehrunfall mit eingeklemmter Person | 17.01.2006, 15:30 Uhr | Einsatzort: Aarstrasse, Höhe Eiserne Hand | Kräfte: 21 |
Am Nachmittag des 17.01.2006 ereignete sich auf der B 54, kurz vor der Eisernen Hand, ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Personenwagen. In einem Fahrzeug wurden zwei Personen eingeklemmt. Insgesamt wurden fünf Personen zum Teil schwer verletzt. Die beiden eingeklemmten Personen wurden mit Hilfe von mehreren hydraulischen Rettungsgeräten der Feuerwehr befreit. Alle Verletzten, darunter auch zwei Kinder, wurden mit Rettungswagen in verschiedene Wiesbadener Krankenhäuser transportiert. Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die B 54 voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Die Unfallursache ist bislang ungeklärt. Eingesetzt wurden mehrere Rettungswagen und mehrere Notärzte aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes Wiesbaden. | Eingesetzte Geräte: 6 Fahrzeuge, hydr. Rettungsscheren, 2 hydr. Rettungsspreizer | Geschätzter Sachschaden: 10.000,- Euro | Vermutl.Schadenursache: nicht ermittelt |
Saunabrand | 4.1.2006, 17:01 Uhr | Einsatzort: Rudolf Dyckerhoff Straße | Kräfte: 34 |
Schaden in Höhe von ca. 20.000 € richtete ein Saunabrand (Fitness Studio) in der Rudolf-Dyckerhoff-Str. 4, in Wiesbaden-Biebrich an. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich sowie der Berufsfeuerwehr Wiesbaden drang bereits Rauch aus den Fenstern im 2. Obergeschoss. Es wurden parallel zwei Trupps (4 Einsatzkräfte) zum Absuchen der Wohnungen im 3. Obergeschoss und zwei Trupps mit jeweils einem C- Strahlrohr zur Brandbekämpfung in der Sauna eingesetzt. Alle eingesetzten Einsatzkräfte trugen Atemschutzgeräte. Mittels einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester aufgespürt und abgelöscht werden. Während des gesamten Einsatzes wurde der Treppenraum sowie das Fitness Studio mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gehalten. Aufgrund der schnellen Räumung des Gebäudes konnten keine Verletzten beklagt werden.
| Eingesetzte Geräte: 8 Atemschutzgeräte, 2 C-Rohre, 1 Überdrucklüfter, 1 Wärmebildkamera, Beleuchtungsgerät. | Geschätzter Sachschaden: 20.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: konnte nicht ermittelt werden |
Wohnungsbrand | 4.1.2006, 16:20 Uhr | Einsatzort: Karl-Marx-Straße | Kräfte: 32 |
Wohnungsbrand im 7. OG des Mehrfamilienhauses – starker Brandrauch drang aus dem Balkonfenster an der Straßenseite und aus dem Rauchabzug des Treppenraumes an der Gebäuderückseite.
Die Polizei war an der Einsatzstelle und hatte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit der Räumung des Gebäudes begonnen. Bei der Rettung einer Frau und zwei Kindern aus der brennenden Wohnung zog sich ein Polizeibeamter eine Rauchvergiftung zu. Alle vier Personen wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Zeitgleich kamen Freiwillige Feuerwehr Dotzheim und Berufsfeuerwehr Wiesbaden an die Einsatzstelle. In einem gemeinsamen Löschangriff erfolgte die Brandbekämpfung und die Überprüfung des Gebäudes nach weiteren Personen – hierzu mussten vier Trupps mit Atemschutzgeräten in die stark verqualmten Räumlichkeiten vorgehen. Im Gebäude wurden keine gefährdeten Personen mehr vorgefunden.
Die Drehleiter ging zur Überprüfung in Stellung und ein Überdrucklüfter kam zur Entrauchung des Wohnhauses zum Einsatz.
Nachdem der Brand gelöscht war, überprüfte ein Bediensteter von ESWE-Strom die durch Wärmeeinwirkung stark betroffene elektrische Anlage der Wohnung und schaltete den Strom ab.
Aufgrund der starken Schadstoffbelastung, die durch den Brand entstanden ist (Atemgifte / Ruß) ist die gesamte Wohnung z.Z. nicht bewohnbar. Die Polizei übernahm die Beschaffung einer Unterkunft für die betroffene Familie.
| Eingesetzte Geräte: Feuerlöschpumpe, Unterflurhydrant, Drehleiter, 8 Atemschutzgeräte, 1 C-Strahlrohr, ca. 100 m Schläuche, Steigleitung des Gebäudes, Überdruckbelüfter, Hartfaserplatten, Hand-werkzeug, Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte | Geschätzter Sachschaden: 40.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: Brandentsteheung im Bereich Weihnachtsbaum |
Brand | 1.1.2006, 18:24 Uhr | Einsatzort: Am Schloßpark | Kräfte: 38 |
Gegen 18:24 wurde die Berufsfeuerwehr der Feuerwache 2 zu einem beginnenden Dachstuhlbrand in die Straße Am Schlosspark nach Biebrich alarmiert. Unterstützt durch die FFw WI-Biebrich und ein Löschfahrzeug der Feuerwache 1 wurde der Brand mittels Wasser aus zwei Strahlrohren gelöscht. Zum Einsatz kamen, da es sich um ein Hinterhaus handelte, zwei Steckleitern von denen die Brandbekämpfung durchgeführt wurde. Durch die Rauchentwicklung kamen insgesamt 5 Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutzgerät zum Einsatz. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde die Drehleiter von der Straße aus in Stellung gebracht. 15 Anwohner wurden aus Sicherheitsgründen in einem bereitgestellten Bus der ESWE untergebracht.
| Eingesetzte Geräte: DLK 23/12, Beleuchtungsgerät, 2 Steckleitern, 1 Hakenleiter, 2 CM-Rohre, 9 C-Rollschläuche, | Geschätzter Sachschaden: 15.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: konnte nicht ermittelt werden |
Wohnhausbrand | 22.12.2005, 7:59 Uhr | Einsatzort: Erich-Ollenhauer-Straße | Kräfte: 45 |
Am Donnerstag gegen 08:00 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem Wohngebäudebrand in Wiesbaden-Dotzheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits das Obergeschoß und den teilweise ausgebauten Dachstuhl erfasst. Die Bewohner des Hauses hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können, so dass die Feuerwehr sich auf die reine Brandbekämpfung beschränken konnte. Durch den Einsatz von 4 C- und 2-B-Rohren im Innen- sowie im Außenangriff, u.a. über eine Drehleiter, konnte das Übergreifen des Feuers auf Nebengebäude verhindert und der Brand von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und der Freiwilligen Feuerwehr Dotzheim gelöscht werden. Es kamen 22 Atemschutzgeräte teilweise mehrfach zum Einsatz. Eine Brandwache verblieb bis um 14:30 Uhr an der Einsatzstelle. Vermutlich entstand das Feuer durch einen technischen Defekt auf der überdachten Terrasse im Obergeschoß. Das Feuer konnte sich über das brennbare Terrassendach sehr schnell auf das Dachgeschoß ausbreiten. Der Sachschaden beträgt ca. 500.000 €.
| Eingesetzte Geräte: 22 Atemschutzgeräte, Überdrucklüfter, Wärmebildkamera, 4 C- und 2 B-Strahlrohre | Geschätzter Sachschaden: 500.000 Euro | Vermutl.Schadenursache: technischer Defekt |
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