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Brand

04.08.2010, 19:23 Uhr

Einsatzort: Wiesbaden-Biebrich, Fritz-Kalle-Straße

Kräfte: 20 Berufsfeuerwehr, 13 Freiwllige Feuerwehr


Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem Brand in die Fritz-Kalle-Str. gerufen. Dort brannte in der Erdgeschoßwohnung die Matraze eines Bettes. Im Bett lag der gehbehinderte Wohnungseigentümer und war vermutlich durch die entstanden giftigen Gase erstickt. Der mitalarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Das Feuer konnte durch einen Trupp unter Preßluftatmer mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden. Zur Belüftung des Hauses kam ein weiterer Trupp unter Preßluftatmer und ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte.

Die Polizei übernahm die Einsatzstelle zwecks Brandursachenermittlung.

Eingesetzte Geräte: 1 C-Rohr, 4 Preßluftatmer, 1 Hochleistungslüfter

Geschätzter Sachschaden: 25.000 Euro

Vermutl.Schadenursache: wird von der Polizei noch ermittelt




, Uhr

Einsatzort:

Kräfte:


Eingesetzte Geräte:

Geschätzter Sachschaden: Euro

Vermutl.Schadenursache:




Brand

19.04.2010, 17:38 Uhr

Einsatzort: Wbn.-Erbenheim, Storchenhof

Kräfte: 14 Berufsfeuerwehr, 20 Freiwillige Feuerwehr


Brandstiftung ist die Ursache für den gestrigen Großeinsatz der Wiesbadener Feuerwehren im Stadtteil Erbenheim (Storchenhof). Gegen 17:38 Uhr gingen in der Leitfunkstelle Wiesbaden mehrere Notrufe ein. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Erbenheim alarmiert. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits über 300 Strohballen im Vollbrand standen und die Dachhaut einer so genannten „Coverall-Halle“ komplett abgebrannt war, entschied man sich für eine Riegelstellung d. h. es wurde keine unmittelbare Brandbekämpfung durchgeführt sondern ein Ausbreiten auf benachbarte Gebäude verhindert. Die Freiwillige Feuerwehr Erbenheim förderte das massiv benötigte Löschwasser über einen Kilometer zur Einsatzstelle.
Die Einsatzkräfte, die bis zu den frühen Morgenstunden im Einsatz waren, wurden von der Logistikgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte mit Nahrungsmittel versorgt.
Während des Einsatzes besetzte die Freiwillige Feuerwehr aus Naurod die Feuerwache 3.

Eingesetzte Geräte: 1 Hydroschild, 2 C-Rohre, Dunghaken, Beleuchtungsgerät, 60 B-Schläuche, 9 C-Schläuche, 1 Tragkraftspritze

Geschätzter Sachschaden: 30.000 Euro

Vermutl.Schadenursache: Brandstiftung




Brandeinsatz

09.04.2010, 12:34 Uhr

Einsatzort: Wiesbaden, Werderstraße 10

Kräfte: 14 Berufsfeuerwehr, 16 Freiwillige Feuerwehr


Gegen 12:30 erhielt die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Wiesbaden über Notruf die Meldung von einem Wohnungsbrand im 4. OG. in Werderstraße 10 in Wiesbaden.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich die Mieterin der Brandwohnung bereits vor dem Haus auf der Straße. Hier wurde die 25-jährige leicht verletzte Frau von Nachbarn betreut. Bei der ersten Erkundung zeigten sich ein stark verrauchtes Badezimmer und ein dahinter liegendes ebenso stark verrauchtes Arbeitszimmer. Die Wand zwischen den beiden Zimmern war zum Teil eingestürzt. Aus den Fenstern und einigen Öffnungen im Dach drang dichter Rauch. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde von Außen die Drehleiter über das Gebäude gefahren. Die Tätigkeit dieser Feuerwehreinheit beschränkte sich lediglich auf eine kontrollierende Tätigkeit. Der erste Angriffstrupp löschte die vorhanden Glutnester in dem hinteren Zimmer ab. Zeitgleich wurde die Mieterin vom mitalarmierten Rettungsdienst betreut und anschließend in ein Krankenhaus gefahren. Nachdem der Brandrauch weitestgehend abgezogen war, zeigte sich das wahre Ausmaß der Verpuffung.
Nicht nur die ca. 11 cm starke Trennwand aus massivem Stahlbeton war eingestürzt, sondern auch die Außenwand des Zimmers um einige Zentimeter nach außen gedrückt.
Eine Anwohnerin des Hauses Werderstraße 8 meldete sich bei den Feuerwehrleuten auf der Straße und teilte ihnen mit, dass in ihrer Wohnung ebenfalls Brandrauch sei.
Hier ergab die Erkundung, dass durch kleine Öffnungen in der Zwischenwand der beiden Häuser der Brandrauch in die Wohnung im Nachbarhaus eindringen konnte.
Noch während den Löscharbeiten übernahm die Polizei die Ermittlung der Brandursache.
Mit einem Mitarbeiter des Bauaufsichtsamtes der Stadt Wiesbaden wurde die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die nach außen gedrückte Wand abgestimmt.
Hierzu wurde die Decke mit 8 Stahlstützen abgestützt. Anschließend mussten noch die alten Zwischendecke der beiden Zimmer entfernt werden. Diese bestand aus aufgenagelten Dachlatten in Verbindung mit Strohmatten und einem Lehmputz. Dies ist bei Häusern, die zu beginn des letzten Jahrhunderts gebaut wurden, eine üblicher Deckeneinbau.
Nachdem die offen gelegte Decke nach versteckten Glutnestern abgesucht worden war, konnte der Einsatz gegen 18:15 beendet werden.
Die Anfahrt der Feuerwehr wurde in der Werderstraße durch verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge stark behindert. Dadurch verzögerte sich der Einsatz um einige Minuten.

Eingesetzte Geräte: 3 C-Rohre, 8 Preßluftatmer, 1 Hochleistungslüfter, Wärembildkamera, Abstützmaterial

Geschätzter Sachschaden: unbekannt Euro

Vermutl.Schadenursache: wird noch von der Polizei ermittelt




Küchenbrand

15.03.2010, 8:14 Uhr

Einsatzort: Dotzheim, Karl-Marx-Straße 25

Kräfte: 18 Berufsfeuerwehr, 6 Freiwillige Feuerwehr


Gegen 8:15 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, Freiwillige Feuerwehr Dotzheim und der Rettungsdienst in die Karl-Marx-Straße in Dotzheim, zu einem Küchenbrand gerufen.
Im Verlauf des Einsatzes, wurden zunächst eine Frau und einige Haustiere über tragbare Leitern aus der stark verrauchten Wohnung gerettet. Die junge Frau musste zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Für drei Katzen kam allerdings jede Hilfe zu spät. Die eingesetzten Atemschutztrupps retteten im weiteren Verlauf einen Hund, mehrere Nagetiere sowie eine Wasserschildkröte.
Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung auf die gesamte Wohnung verhindert werden. Zum Einsatz kamen zwei Hochleistungslüfter und ein mobiler Rauchverschluss, mit dessen Hilfe der Treppenraum des Mehrfamilienhauses während gesamten Einsatz über rauchfrei gehalten werden konnte. So wurde nicht nur eine Ausbreitung des giftigen Brandrauches in den Treppenraum verhindert sondern auch die Summe des Gesamtschadens minimiert. Der Brand ist vermutlich in der Küche entstanden. Die Brandursache ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt Gegenstand der Ermittlung.

Eingesetzte Geräte: 2 Hochleistungslüfter, 1 C-Rohr, mobiler Rauchverschluß, 3 Trupps unter Atemschutz

Geschätzter Sachschaden: 50.000 Euro

Vermutl.Schadenursache: wird noch ermittelt


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